Apostel-Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung und Priester-Ordination

20140914 ApDienst (95)Am 14.09.2014 diente Apostel Rudolf Kainz der Gemeinde Salzburg nachmittags um 16:00 Uhr.

 

Nach einstimmenden Beiträgen von Chor, Kinderchor und Orchester begann der Apostel den Gottesdienst nach dem Eingangslied (GB Nr. 197: Gott will machen, dass die Sachen) mit Gebet und

diente dann mit dem Wort aus der Offenbarung des Apostels Johannes, Kapitel 1, Verse 17+18.

„Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht. Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“

 

Nach dem Chorlied (Bleib in meiner Nähe) begann der Apostel mit dem Dienen.

Er sprach davon, dass die Gemeinde sich entführen lassen solle wie Johannes, der dann auf der Insel auch einen anderen Blickwinkel lernte, sein Leben und Wirken anders zu betrachten.

Man hat seine Bedrängnisse im Vordergrund, lernt aber, dass diese, wenn von Gott zugelassen, zu unserer Erziehung dienen und man deshalb Geduld walten lassen soll. Jesus möchte uns berühren und sagt: Fürchte Dich nicht.

Wir sollen nicht bei der Bedrängnis stehen bleiben, wir sind Mitgenossen am Reich.

Der Apostel sprach davon, wie das in Ehe und Familie aussieht und gab mit der Geschichte von Martha und Maria ein Bespiel, wie man im Angesicht Jesu mit Konflikten umgehen kann (Frieden und Freude im Reiche Gottes).

Der Apostel bat die Geschwister, die schon etwas ungeduldig auf Hilfe des Herrn warten, sie mögen das Vertrauen nicht wegwerfen. Geduld ist Not, dass ihr die Hilfe Gottes erfahrt.

 

20140914 ApDienst (76)Nach einem Chorlied diente Bezirksältester Tomusch der Gemeinde.

Er empfand das Dienen des Apostels fast wie einen Trostgottesdienst für Geschwistern in Sorgentälern und davon, dass dies vielleicht maßgeschneiderte Medizin war. Deswegen sei es so wichtig, sich immer mal von Jesus entführen zu lassen. Wenn wir aus diesem Nachmittag mitnehmen, dass Entführungen des Sohnes Gottes immer ein glückliches Ende haben, immer zu unserem Besten dienen, ja dann fällt es uns vielleicht auch leichter, einmal den Worten des Sohnes Gottes zu folgen.

Es ist kein Mensch, der das Wort vom Trost gepredigt hat. Es ist kein Mensch, der davon gepredigt hat, dass wir die Sorgen zurückfahren sollen. Das war der Sohn Gottes!

Der Bezirksälteste betrachtete das Heilige Abendmahl wie ein mobiles Licht ist. Das ist deine Leuchte, die dir der Gottessohn schon längst in die Hand geben will.

Dass Gott uns manchmal auf Wegen führt, die wir nicht verstehen und die uns überhaupt nicht gefallen ist eine Sache. Aber dass wir uns mit Dingen herumschlagen, mit denen wir uns gar nicht herumschlagen müssten, das ist eine andere Sache. Er sprach vom Befehl, den wir aussprechen dürfen: weicht ihr Trauergeister, damit mit dem eintretenden Freudenmeister die Perspektive anders wird.

 

Apostel Kainz bestätigte dann auch noch einmal diese Macht, die wir empfangen haben.

In einer kleinen Geschichte erzählte er dann noch von 2 Männern, von denen einer etwas erlebtes Schlechtes in den Sand schrieb, damit es der Wind wegweht und dem Guten, das er in Stein ritzte, damit es Bestand hat. Wir sollen es nicht anders herum machen.

 

20140914 ApDienst (79)Nach dem Bußlied des Chores folgte noch eine Heilige Versiegelung und dann das Heilige Abendmahl

 

20140914 ApDienst (90)Danach sagte der Apostel, er wolle der Gemeinde noch Geschenke in Form von zwei Priestern machen und ordinierte die Diakone Bernhard Hild und Werner Frei als Priester.

 

Nach dem Schlusssegen und dem dreifachen Amen sang der Chor noch ein Abschluss Lied (Die auf den Herrn harren).