Chronik

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Allgem.
Geschichte
Chronik aus dem Jahre 1986:In der Zeitschrift „Unsere Familie“, Jahrgang 1934, findet sich folgender Bericht:
„1929 wurde in Salzburg der erste Gottesdienst abgehalten. Die Gemeinde entwickelte sich langsam und unter harten Kämpfen. Aber man schritt doch zum Siege. Apostel Künzel hielt am 27. September 1932 Gottesdienst nach Maleachi 3, Vers 19-24 und wies darauf hin, dass nun auch für Salzburg die Offenbarung, Kapitel 16, Vers 9-11 in Erfüllung gehe, denn vor etwa zweihundert Jahren hätten Tausende von Familien ob ihres Glaubens das Land verlassen müssen.
Gastliche Aufnahme wäre ihnen in Ostpreußen geworden. Die Vorfahren des Apostel Hölzls befanden sich damals unter den aus Salzburg ausgewiesenen.
Ist es deshalb zu verwundern, dass er bei seiner Abreise mit tränenfeuchten Augen sagte: Ich habe mich in Salzburg besonders gefreut.“? Bald nach seinem Besuch erhielten wir aus Linz eien Priester, bekamen auch einen Diakon aus einer auswärtigen großen Gemeinde. Diese Zeugen für die Sache des Herrn brachten die Gemeinde durch ihre Treue und trot innerer und äußerer Schwierigkeiten mancherlei Art auf dem Glaubensweg so weit vorwärts, dass ein ständiges Lokal bezogen werden konnte, dieses aber bald zu klein wird. Wer kann uns aufhalten, wenn Gott mit uns ist?Was hier in Kurzform geschildert wird, trug sich im Einzelnen so zu:

Aus einer Handvoll Seelen, die sich damals im Gasthof „Schwarzes Rößl“ zum Gottesdienst zusammenfanden – die waren die Brüder Meinhart und Vogel sowie die Geschwister Kirchgattner – entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine kleine, freudige Gemeinde, die etwa 20 Mitglieder zählte.
Dadurch ergab sich die Notwendigkeit, ein ständiges Lokal zu mieten, das schließlich in der Bayrhamerstraße/Ecke Gabelsbergerstraße gefunden werden konnte.

Aus der Anfangszeit (1928/1929) wird uns berichtet, dass nicht nur Priester Heymann, sondern sogar Apostel Hölzl persönlich Zeugenarbeit leistete, da die Gemeinde zunächst nicht so recht Fuß fassen konnte.

Vor dem Jahre 1930 hielt sich Bruder Vogel aus Vorarlberg, der bereits 1920 versiegelt worden war, zunächst fallweise, ab 1930 jedoch jedoch ständig in Salzburg auf. Bruder Vogel gab eifrig Zeugnis von unserem einmaligen Glauben; er nutzte jede Gelegenheit, seine Mitmenschen auf das Werk Gottes in unserer Zeit hinzuweisen. So lud er einmal auf dem Untersberg junge Leute, darunter einen etwa achzehnjährigen Burschen namens Meinhart, zu einem Evangelisationsgottesdienst ein. Der junge Mann hörte mit großem Interesse zu; er konnte es kaum erwarten, seinem sechzehnjährigen Bruder Martin davon berichten zu können. Fortan kamen die beiden Brüder immer gemeinsam zum Gottesdienst. Sie waren von einer solchen Freudigkeit und einem solchen EIfer erfüllt, dass sie, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht neuapostolisch waren, Bruder Vogel mit allen Kräften in der Zeugenarbeit zu unterstützen.

…wird bald fortgesetzt…